Beginn der Märchensaison 2011 / 2012

Am 12. Oktober 2011 eröffnete das Märchenhaus seine Saison mit einem Gast aus Sinzheim. Zum ersten Mal besuchte uns Ingo Keil und er erzählte uns vor einem nahezu ausverkauftem Haus viele heitere, spannende und nachdenkliche Märchen zu dem immer wieder gern gehörten Thema "Von der Neugier und den schlauen Frauen". Er begeisterte durch seine lebendige Erzählkunst die Zuschauer, die ihm mit langem Applaus für einen kurzweiligen Abend dankte.



CLOWN SEMINAR / CLOWN HOSPIZ
02. - 04.03. 2012 (geschlossene Veranstaltung)

Der Clown hat Humor. Das befreit seinen Blick von Fixierung. Da ist Narrenfreiheit. Aus der Offenheit des Nicht-Wissens geht der Clown in Erfahrung. Er verwickelt sich. Er gerät in Scheitern und Hoffen. Er insistiert und wagt das Neue. Er wagt es, sich auszusetzen. Sein Humor macht es, dass er frei bleibt, wie verwickelt auch das Leben sein mag. Indem der Clown spielt, was ist, löst er sich aus Identifikation im Kleinen und im Großen.

Wenn wir einmal sterben, gibt es nur ein Problem - dass wir mit Leben identifiziert sind.

Kursleitung: Karl Metzler
www.metzler-methode.de

Veranstalter: Hospiz Elias
Rolf Kieninger
Steiermarkstraße 12
67065 Ludwigshafen am Rhein
Tel: 0621-635547-0
E-Mail: rolf.kieninger@hospiz-elias.de
www.hospiz-elias.de

Veranstaltungsort: Mannheimer Märchenhaus




EIN MÄRCHEN VIELE LESARTEN: ASCHENPUTTEL
18. - 19.06 2011. Siebtes Interdiziplinäres Symposion

In Schloss Beuggen bei Rheinfelden. Alle Vorträge zu diesem Symposion können auch im Märchenspiegel Ausgabe 3/11 nachgelesen werden. www.maerchenspiegel.de

Veranstalter: Schweizer Märchengesellschaft
www.maerchengesellschaft.ch



PUPLIKATIONEN

In vielen Märchen, Sagen und Geschichten kommt es
zu den verschiedensten Grausamkeiten. Im Verlag Freies Geistesleben ist jetzt ein Buch erschienen in dem Neun Autorinnen, darunter Angelika Schmucker, Christa Schmid und Silvia Studer-Frangie die Frage erörtern welche Lehre
für die Realität uns anhand abschreckender Beispiele in Märchen vermittelt werden soll und wie sie auf die
Zuhörer wirken.



VERSTOSSEN, VERSCHLUNGEN, ERSCHLAGEN...
Über Grausamkeiten im Märchen

Vor Grausamkeiten in der Realität schrecken wir mit
Recht zurück. Welchen Sinn sie dagegen im Märchen haben, das zeigen die Autorinnen dieses Bandes anhand einzelner Märchen in vielen verschiedenen Facetten. Sie erörtern und bedenken dabei die Frage, wie Märchen von Kindern aufgenommen werden. Kann und soll man auch
die dunklen Bilder Kindern zumuten? Hier hängt viel von dem Einfühlungsvermögen des Erwachsenen für das einzelne Kind ab und von dem Verhältnis das er selbst
als Erzähler zu dem Märchen gewonnen hat.

"Gibt es nicht Kräfte, die zwar zerstörerisch wirken können, deren böse Kraft aber gebrochen wird, wenn man sich ihnen gewachsen zeigt?" Almut Bockenbühl

Erschienen im Verlag Freies Geistesleben
ISBN 978-3-7725-2179-9

agbs
Märchenabend "Von der Neugier und den schlauen Frauen" mit Ingo Keil